Twittern
Es gibt so Trends im I-Netz, die verstehe ich einfach nicht. Twittern ist so ein Beispiel. Quasi die Internet-SMS für Nachrichten bis max. 140 Zeichen. Klar, das hat sowas Pinnwand-mässiges und theoretisch sollte bei einer bewußten Reduktion der Informationslänge auch deren Gehalt steigen.
Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass ich ein leidenschaftlich-bekennender SMS-Hasser bin. Man denke nur an die klassische Szene, in der zwei Freundinnen im Cafe auf einen Latte verabredet sind. Früher hätten Sie mit dem ausgetauschten Gossip die ganze Umgebung unterhalten. Und heute: Rücken an Rücken werden fleissig SMS getippt. Gespräch: Fehlanzeige.
Wieso soll ich mich also in Zeiten von Gigabyte-großen Festplatten- und RAM-Speichern und schnellen Internetverbindungen auf 140 Zeichen reduzieren lassen? Nein danke, da bleibe ich wohl lieber bei meiner E-Mail. Dass ich damit früher oder später als {beliebige geringschätzige Bezeichnung} dastehe, nehme in Kauf. Noch.
…ja das waren noch zeiten als sms zum informationsausstausch genutz wurden, jetzt gehört es zum “schlechten” ton sich ne sms zu senden. nicht genug, dass man wesentlich mehr zeit in ne simse investiert als nen kurzen rückruf, nei, die anbieter…diese schlauen…lassen sich diesen zusätzlichen verwaltungsaufwand von ca. 0,00 EUR auch noch teuer bezahlen
als mein erster nokia-knochen ende der 90er seinen dienst antrat hatte eplus sogar nen sm-preis von 0,- EUR…aber naja…ich erinnere nur an happy trigger-tv sodenn…