Es schleift
Das hatten wir ja noch nie: Einen ganzen Monat lang keine Einträge. Nicht, dass es nichts zu schreiben gäbe, nur widerstrebt es mir, das über ungelegte Eier zu tun. Nun, aufgrund der langen News-freien Zeit muss es eben halt doch sein:
Ich arbeite im Moment wie ein Besengter an FEWOplus, einem webbasierten Verwaltungsprogramm für Ferienwohnungen. Hierbei habe ich es mir anfangs nicht leicht gemacht: Neben diversen getroffenen und danach wieder revidierten Plattformentscheidungen (Java, Python, php) habe ich mich nun endgültig auf php festgelegt. Nicht, weil ich es für die “perfekte” Programmiersprache halte - es hat aber einfach die größten Quellen im Internet. Kein Problem, welches nicht an irgend einer Stelle bereits diskutiert und gelöst wurde.
Danach ging es aber weiter: Wenn php, dann (a) komplett selber schreiben, (b) auf Basis von Drupal, (c) auf Basis vom Zend Framework? Mit (a) habe ich begonnen, auch schön modular und frameworkmäßig. Großer Vorteil dieser Variante: Man weiß genau, was wo passiert. Großer Nachteil dieser Variante: Man muss es eben komplett selbst machen, einschließlich notwendiger aber langweiliger und zeitraubender Hilfsroutinen. Drupal ist auch nett, aber m.E. dann doch eher wieder ein Blog-/Homepagebaukasten für Programmierer. Bestimmte konzeptionelle Ansätze finde ich nicht ganz so gut bzw. nicht konsequent genug. Auch das Argument, dass es für Drupal hunderte Plugins gibt zieht nicht, denn wer will schon sein Projekt, was eventuell mal kommerziell vermarktet werden soll, von 1-Man Pluginentwicklern abhängig machen?
Dann war da noch Wordpress. Obwohl klar in die Blog-/CMS-Ecke zu stellen, hat mir das Pluginsystem zunächst sehr gut gefallen. frankwinter.com läuft ja auch auf Wordpress, und ferien-auf-ruegen.de soll nach dem längst überfälligen Designwechsel auch auf Wordpress umgestellt werden. Warum also nicht FEWOplus als Wordpress-Plugin programmieren? Jeder, der webbasiert eine Ferienwohnung verwalten will, wird sie wohl auch mit einer Homepage vermarkten - so gesehen wäre es eine perfekte Symbiose - wenn da nicht die äußerst mangelhafte Dokumentation der Backend-Widgets wäre…
Also wieder nichts und weiter zum Zend Framework. Damit hatte ich vor längerer Zeit einen FEWOplus Prototypen erstellt.
To be continued…
ejox.de
Dass die Auswahl des Domain-Namens bei Internetprojekten nach gewissen Regeln erfolgen sollte, ist ja allgemein bekannt. Dass es immer weniger sinnvolle freie Namen gibt, auch. Diesem Umstand sind verschiedene Trends bei der Namensfindung zu “verdanken”, zum Beispiel die Vokalauslassung (á la flickr.com) oder einfach eine Zahl dranzubammeln (fliessenleger1.de). Beides finde ich furchtbar. Da sind mir reine halbwegs gut klingende Phantasienamen lieber, wie sie von Web 2.0 Projekten verwendet werden. Sind sie dann auch noch schön kurz, ohne Bindestriche und Zahlen, stellen sie sogar einen gewissen Wert dar.
Seit heute gehört mir www.ejox.de. Klingt gut und universell, hat nur vier Zeichen… und wird erstmal geparkt.